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Die Lippoldshöhle


Die Lippoldshöhle liegt im Bereich des Glenedurchbruchs zwischen Duinger Berg und Reuberg südwestlich von Brunkensen und ist ein beliebtes Ausflugsziel.
 


Außenansicht mit "Küche" (rechts), Eingang zum "Schornstein" (Mitte) und Haupteingang (Treppe links hinten)
(Durch Anklicken des Fotos öffnet sich eine ältere Darstellung der Höhle.)


In der Höhle wurden für das Jahr 1655 Kammer, Stube, Küche und Gefängnis erwähnt. Dabei lag die Küche am weitesten im Westen und verfügte über einen Brunnen. Durch einige Gänge gelangt man in  das gewölbeförmige Gefängnis, das früher eine Tür nach außen hin hatte. 
Außerdem muss es hölzerne Anbauten gegeben haben, worauf zahlreiche Balkenlöcher in der Felswand hindeuten.
 


Gang zur "Stube"


Hauptgang vom "Gefängnis" in Richtung "Schornstein"

 
Die wahrscheinlich älteste Erwähnung der Lippoldshöhle geht in das 15. Jahrhundert zurück. In einer Urkunde von 1466 steht, dass der Hildesheimer Bischof zusammen mit Bürgern der Hildesheimer Neustadt ”vor dat Lippoldeshol” gezogen war, weil dort die Straße aus dem Stift leicht zu versperren war.  Insgesamt war die Zeit zwischen 1311 und 1466 von Auseinandersetzungen um den Bereich zwischen Hohenbüchen und Brunkensen geprägt, so dass das Bestreben, die Sage mit historischen Ereignissen zu verknüpfen geradezu nahe liegt. 

  
(Siehe auch: 'Die Lippoldshöhle' Walter Düerkop)
Die Lippoldshöhle weist typische Merkmale eines sog. Erdstalls auf, die zahlreich in ganz Europa entdeckt wurden und deren Entstehung (vorläufig) auf den Zeitraum des 10. bis 12. Jahrhunderts datiert werden. Ein Arbeitskreis für Erdstallforschung versucht, durch eine verlässliche Datierung des Erdstallphänomens das Rätsel ihrer Zweckbestimmung zu lösen. In diesem Zusammenhang ist ein interessanter Beitrag von Dieter Ahlborn zum Download verfügbar.


"Küche" mit Eingangsöffnung der Querverbindung zum "Schornstein"
 


Quergang von der "Küche" zum "Schornstein"


"Schornstein" mit Leiter zum Hauptgang (rechts)
 


Runen-ähnliche Zeichen an den Höhlenwänden

 
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